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22.09.2018

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2. Body and Freedom Festival

Zürich Rathausbrücke

22-25 August 2018

 

Das Body and Freedom Festival mit Nacktperformances im Stadtraum fand zum ersten Mal 2015 in Biel/Bienne statt, polizeilich bewilligt und von der Stadt unterstützt. Das grosse Interesse seitens der Künstler/innen aus Tanz-, Kunst- und Performance-Szene europaweit und die breite internationale Resonanz in den Medien zeigen die Aktualität eines Festivals, welches den nackten Körper im Kontext des öffentlichen Raums thematisiert.

Nun folgt in Zürich ein zweites polizeilich bewilligtes Festival mit 18 Performance-Projekten im Stadtraum, im Sinn einer der Öffentlichkeit ausgesetzten experimentellen Plattform. Ein Abendprogramm drinnen mit einem die Thematik vertiefenden Konferenzteil, anschliessenden Gesprächen und Künstlerbeiträgen soll die Auftritte draussen ergänzen.

Gesucht werden Performanceprojekte, die Gesamtbilder mit nackten Körpern und der Passantenzirkulation schaffen und die Umgebungsarchitektur miteinbeziehen. Daneben soll die Wirkung des nackten Körpers im Kontext  von Stadtraum, Medien und Öffentlichkeit reflektiert werden. Insofern kommen auch konzeptionelle Projekte in Frage, die mit der unmittelbaren Präsenz des nackten Körpers etwas aufzeigen wollen und den öffentlichen Raum als Plattform für Statement und Interaktion interpretieren. Die Ausgesetztheit und Verletztlichkeit des nackten Körpers, aber auch seine Kraft und Ausstrahlung im Spannungsfeld von zivilisierter Urbanität und roher Natur soll sichtbar gemacht werden.

Die Auftritte im Stadtraum sollen 10 bis 25 Minuten dauern und wiederholbar sein, 2 bis 3mal. Daneben kommen auch einmalige 40 bis 60minütige Auftritte und Langzeitperformances über die ganze Dauer von 6 Stunden in Frage. Die Performances werden filmisch und fotografisch dokumentiert. Bekleidete Personen sind für die Kommunkation mit interessierten und fragenden Passanten zuständig. Zwei Security-Personen sorgen während der Dauer des Festivals für minimale Sicherheit.

 

Einreichen von Projektideen bis Ende April, mit Weblinks

an info@ritualtheater.ch (Thomas Zollinger)