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22.11.2017

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12 Monate Performance

Verschiedene Orte
12.09.1998-11.09.1999

Im Zentrum der 12 Monate Performance stand dieThematisierung von 12 Monate Zeit, an den Grenzen zu einem Existenzkonzept. Sie beinhaltete eine Untersuchung elementarer Lebens- und Kunsthandlungen in der Art einer Dekonstruktion und Minimalisierung, und darauf aufbauend, ihre Ritualisierung, in der Art einer Rekonstruktion. Die Ritualisierung erfolgte durch die monatliche Performance von 12 Kernstrukturen und mit einer monatlichen Performance von 24 Stunden Zeit. Dazu kamen die Termine auf dem Fürsorgeamt ("Staatsaffäre"), andere ritualisierte Ereignisse oder Einzelereignisse mit Ritualcharakter sowie verschiedene "Körper"-Ereignisse. Die öffentlich zugänglichen 24 Stunden Performances oder Ritual Theater waren Inter-Aktionen auf Konzeptebene (Biel, Glarus, Basel, Baden). Sie nahmen Bezug auf einen aktuellen Kunst- oder Performance-Anlass mit dem Ziel, für die 12 Monate Performance Öffentlichkeit zu schaffen und nach Schnittstellen zu suchen sowie die an diesen Schnittstellen sichtbar werdenden Fragen zu bearbeiten. Die Strukturen und Ereignisse wurden im Katalog der 144 veröffentlichten oder öffentlichen Ereignisse aufeinander bezogen und zusammengefasst.

Thomas Zollinger, freiwillige und unfreiwillige AkteurInnen